Hinweise für die Veranstaltungsorganisation

weltwechsel Niedersachsen lebt von euren vielfältigen Veranstaltungen! Das können Kurzfilmnächte, Theaterstücke, Diskussionen, Planspiele oder Vorträge, Lesungen, Straßenaktionen, Workshops oder Ausstellungen sein. Oder ganz andere Formate, die ihr noch entwickelt. Wenn ihr Ideen für eine (oder mehrere) Veranstaltungen habt, könnt ihr diese hier einreichen. Eine Zusammenfassung aller wichtigen Infos findet ihr außerdem hier. Und wenn ihr euch Inspirationen aus anderen Bundesländern holen wollt, dann schaut doch z.B. mal bei unseren Nachbar*innen in Mecklenburg-Vorpommern.

Zusammen mehr erreichen

Grundsätzlich gilt: Kooperationen mit anderen Gruppen, Vereinen oder Initiativen ermöglichen nicht nur neue Vernetzungsmöglichkeiten, sondern erhöhen auch die Strahlkraft und Reichweite eurer Veranstaltungen. Mit wem wolltet ihr immer schon gemeinsam etwas auf die Beine stellen? Wenn nicht jetzt, wann dann? Das ist die Möglichkeit, mit anderen eine spannende Veranstaltung zu organisieren!

Diskriminierungssensibel veranstalten

Bevor ihr so richtig in die Veranstaltungsplanung einsteigt, lohnt es sich, inne zu halten und sich folgende Fragen zu stellen: Wen sprechen wir mit unseren Veranstaltungen an, wen schließen wir aus? Wen lassen wir sprechen, welche Perspektiven werden sichtbar? Ist die Auswahl der Referierenden auf der Podiumsdiskussion geschlechtergerecht? Sind auch nicht-weiße Menschen, People of Colour, Indigene und/oder Schwarze Menschen eingeladen? Uns ist wichtig, dass wir mit unseren Veranstaltungen keine Stereotype und Rassismen reproduzieren. Niemand von uns macht das mit Absicht und trotzdem kann es passieren; weil wir alle in einer Gesellschaft leben, in der Alltagsrassismus an der Tagesordnung ist.

Wenn ihr euch mehr mit diesen Fragen auseinander setzen wollt, schaut doch mal in die Dokumentation unserer Online-Seminar-Reihe „Innovative Veranstaltungsformate in der Praxis“. Dort findet ihr Leitfäden für die diskriminierungssensible Veranstaltungsorganisation, Praxisbeispiele von digitalen wie offline-Formaten und innovative Online-Tools für die Bildungsarbeit.

Politiker*innen einladen

Seien es Politiker*innen aus dem Stadt- oder Gemeinderat, Bundes- oder Landtagsabgeordnete, die ihre Wahlkreise bei euch haben: Nehmt, Kontakt zu ihnen auf und verhandelt mit ihnen die Themen, die euch wichtig sind. Dafür braucht es weder ein geschultes, eloquentes Auftreten noch eine Detailkenntnis des von euch gewählten Themas. Auch Politiker*innen sind Menschen – sie freuen sich, wenn ihr sie zu euren Veranstaltungen einladet, und kommen gern mit euch ins Gespräch.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit machen

Die Reichweite für eure Veranstaltung steht und fällt mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die ihr macht. Da ihr vor Ort am besten wisst, mit welchen Medien ihr welche Zielgruppen erreicht, bitten wir euch, eure Veranstaltungen zusätzlich zu unserer landesweiten Öffentlichkeitsarbeit spezifisch zu bewerben. Was es dabei zu beachten gibt, welche Medien ihr nutzen könnt und wie ihr am besten eine Pressemitteilung (PM) verfasst, könnt ihr in unserem Handout nachlesen. Wer sich tiefergehender mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen will, kann das zum Beispiel über die Website der neuen deutschen Medienmacher*innen tun.

Ihr habt noch nie eine PM geschrieben oder seid überfordert mit der Nutzung von Social Media? Kein Problem, gerne unterstützt euch dabei unsere Fachpromotorin für Öffentlichkeitsarbeit und Internationales Juliane Jesse (jesse@ven-nds.de).

Wir haben Wichtige Hinweise für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Diese bitten wir euch zu beachten.